Beiträge unserer Schüler

04.05.2010

Unser Klassenbesuch in der Moschee

 

Wir, die Kinder der Klasse 4b, waren mit unseren Begleiterinnen Frau Nelles (Klassenlehrerin der 4b), Frau Zens (Religionslehrerin mit der wir das Thema „Islam“ bearbeitet haben) und Frau Olschewsky (Gideons Mutter) in der Moschee. Bevor wir da waren, mussten wir erst einmal in den Bus steigen und einmal umsteigen.

 

Als wir vor der Moschee standen, sahen wir den Halbmond (ein Zeichen einer Moschee) auf der Turmspitze und das Minarett (großer Turm). Die Mosche heißt „Fatih Moschee“ vom Baujahr 1997. Als wir in die Moschee herein kamen, mussten wir erst einmal die Schuhe ausziehen und dann stellte sich ein Mann vor, der für uns die Führung  machte. Zuerst gingen wir in den Gebetsraum der Männer. Dort sahen wir das Mihrab und ein wichtiges Podest, das Minbar. Da kam der Muezzin, der innen singt und er führte es uns vor. Das war toll. Bei uns klingeln die Glocken, dafür hat die Moschee keine Glocken, sondern den Muezzin. Die Frauen hatten eine Etage höher ihren Gebetsraum, wo sie nach unten zu den anderen gucken können. Die Moschee war ganz bunt, mit vielen Kronleuchtern und arabischen Ornamenten und der Teppich war ganz rein. Darum muss man die Schuhe ausziehen: Damit der Teppich nicht dreckig wird. In der Moschee betet man ohne Bänke. Männer und Frauen müssen immer getrennt beten, damit sie nicht flirten können, weil das Gebet sonst gestört wird.

 

Vor dem Beten müssen sich die Frauen und Männer überall waschen, sagte uns der Mann. Was bei uns in der Kirche „Pastor“ heißt, heißt bei ihnen Imam. In der Moschee betet man immer in Richtung Mekka und jeder gläubige Muslim sollte einmal nach Mekka pilgern. Der Mann hat gesagt, dass es eine Prophetin gab, die Fatima hieß. Frauen sollen in der Moschee ein Kopftuch tragen. Wir Mädchen von der Klasse 4b sollten das natürlich nicht. Es gab so eine Tafel. Dort stand das Datum, die Temperatur, wann man fasten muss, wann man sich fertig machen sollte für die Moschee und wann man ungefähr da sein sollte. Bei Frauen ist der Gebetsraum etwas kleiner, als bei den Männern.

 

Am Ende gingen wir in eine Art Jugendhalle im Keller der Moschee. Da aßen wir und spielten Kicker oder Billard. In der Moschee war es sehr gemütlich und in der Jugendhalle auch. Am Ende wurden wir verabschiedet und fuhren zurück mit dem Bus. Das war ein schönes Erlebnis, einen anderen Glauben kennen zu lernen.

Wo? Essen-Katernberg, Schalkerstraße

Thema: Moschee

Name: Fatih Moschee

Für Klassen, die auch gerne mal die Moschee besuchen wollen, empfehle ich einen Besuch.

Information: Fahren Sie hin und fragen Sie nach Kosten oder Führungen.

P.S.: Bei uns war alles umsonst (Führung)! Das war nett.

 

Fabienne, 4b

26.03.2010

Das Druckhaus der WAZ

 

Gestern waren wir, die 4b, in dem Verlagshaus und im Druckhaus der WAZ in Essen. Frau Norak, eine WAZ-Mitarbeiterin, hat uns alles erklärt und mit ihr haben wir einen Film über die WAZ angeguckt. Der Film war sehr schön und interessant. Wir haben Getränke und Spielsachen und zwei Tüten mit Gummibärchen bekommen. Später sind wir ca. 800 Schritte gelaufen bis zum Druckhaus. Wir haben Kopfhörer bekommen und haben sie auf unsere Köpfe gesetzt. Frau Norak hatte das Mikrofon und wir haben sie so immer gehört, wenn die Maschinen laut waren. Wir sind in viele Räume gegangen und haben vier Druckplatten bekommen. Später haben wir zwei fertige Zeitungen bekommen und wir durften alle mal ins Mikrofon singen. Ich habe „I say yes“ gesungen. Wir haben alle noch ein Gruppenfoto aufgenommen und sind zur Schule zurückgefahren.

 

Lukas Hattwig, 4b

22.03.2010

Im Februar hat die Klasse 4 a die Stadtteilbücherei in Essen–Schonnebeck besucht.

Die Kinder haben vorher im Unterricht Fragen vorbereitet und folgenden Bericht geschrieben:

Schon seit 35 Jahren gibt es in Schonnebeck eine Bücherei, seit 2004 befindet sie sich in der Gustav–Heinemann–Gesamtschule.

Die Öffnungszeiten sind:

montags von 13.00 Uhr – 18.30 Uhr

dienstags von 13.00 Uhr -  16.30 Uhr

donnerstags von 13.00 Uhr – 16.30 Uhr

Die Bücher kann man mit einer Lesekarte ausleihen. Dafür muß man sich anmelden und dann bekommt man die Karte. Für Kinder bis zum 12. Lebensjahr kostet es nichts, wenn man älter ist, muss man die Karte bezahlen.

Wenn man die Karte verliert, soll man sich schnell melden, damit kein anderer sie findet und damit Bücher ausleiht. Eine neue Karte kostet 3,50 Euro.

Die Bücher kann man für 4 Wochen ausleihen. Man sollte die Bücher immer rechtzeitig zurückbringen, wenn nicht, muss man für jedes Buch 25 Cent pro Tag bezahlen. Man kann die Bücher aber auch verlängern lassen.

Auch für die Klasse kann man Bücher ausleihen.

Eigene Bücher hat, die man ausgelesen hat, kann man in der Bücherei abgeben. Sie werden dann in einem Flohmarkt verkauft und für das Geld kann die Bücherei wieder neue Bücher kaufen.

Frau Ochwat ist die Leiterin der Bücherei. Sie sucht die neuen Bücher aus und bestellt sie in der Hauptstelle. Die Bücher werden von der Stadt Essen bezahlt.

In der Bücherei gibt es 15000 – 16000 Medien: Bücher, CDs, DVDs…

Wir haben Frau Ochwat gefragt, welches Buch oder welche Bücher am meisten ausgeliehen werden. Sie sagte, dass die neu angeschafften Bücher oft ausgeliehen werden und „Die drei Fragezeichen“.

Das Lieblingsbuch von Frau Ochwat heißt: „Sultan und Kotzbrocken“.

Das älteste Buch, das man ausleihen kann, ist die Bibel.

Die Bücher sind nach Themen geordnet, z. B. Krimis, Sachbücher, Naturbücher.

Es gibt zu allen Themen Bücher, wie Ritter, Autos, Modellbau, Altes Rom, Schiffe usw.

Bilderbücher gibt es sehr viele und für kleine Leser werden auch Sachbücher angeboten, für die Erwachsenen Romane.

Zwei Drittel der Bücher sind für Kinder und Jugendliche und ein Drittel für die Erwachsenen.

Die Bücher haben am Buchrücken eine Signatur, nach den Signaturfarben sind sie geordnet. Die mit den roten Streifen sind für Kinder unter 12 Jahren, die mit grünen Streifen sind ab 12 und die weißen sind für Erwachsene.

„antolin“ – Bücher sind mit einer gelb-roten Krone gekennzeichnet.

Es gibt Bücher, die in anderen Sprachen geschrieben sind, z. B. Türkisch, Russisch, Latein, Kroatisch und in den Sprachen, die man in der Schule lernt.

In der Bücherei gibt es auch Vorlesestunden, montags ab 16.30 Uhr und auch Bastelnachmittage.

Frau Ochwat ist Bibliothekarin von Beruf und sie hat diesen Beruf gewählt, weil sie gerne mit Kindern und Jugendlichen und mit Büchern arbeitet. Wenn man Bibliothekarin werden möchte, muss man studieren.

In der Bücherei hilft ihr Frau Salewski, sie ist Fachangestellte für Medien und Information (FaMI).

Dazu muss man eine dreijährige Ausbildung machen.

04.10.2009

Über die Klassenfahrt unserer Klassen 4a und 4b zum Haus am Turm in Essen-Werden berichten Philipp Kalinski und Lidija Mrkonijic.

 

Eine wunderbare Klassenfahrt

Die Klassenfahrt war sehr lehrreich und für uns alle ein tolles Erlebnis.

Um 8.30 Uhr waren schon fast alle an der Schule. Im Bus wurde gelacht, gesungen und gespielt. Dann waren wir da. Aber wir konnten noch nicht auf die Zimmer, sie wurden noch geputzt. In der Zeit waren wir draußen und haben gespielt. Als 11.15 Uhr war, konnten wir auf die Zimmer. Die sahen schön aus. Aber die Mädchen hatten es besser, auf ihren Zimmers hatten sie Toiletten und Duschen.

Wir haben ausgepackt und ich hatte mit Nico und Marvin Zimmer – Nr. 27. Nach dem Auspacken haben wir Transformers gespielt. Dann gab es Essen; es gab Fischstäbchen. Nach dem Essen sind wir mit unserem Waldführer durch einen Wald gewandert und einen steilen Berg raufgeklettert. Abends haben fast alle eine Party gefeiert. Dann war es dunkel, wir waren mit den Taschenlampen auf dem Flur und sind rumgerannt. Um 22.00 Uhr war Nachtruhe, wir haben uns umgezogen und haben noch ein bisschen gequatscht und sind ins Bett gegangen.

Am zweiten Tag sind wir aufgestanden und haben gefrühstückt. Dann sind wir zu einer Schäfchen – Farm gefahren. Zwei Leute haben uns alles über Schafe und Lämmer und Wolle erzählt. Zurück sind wir fast zwei Stunden gewandert. Danach hatten wir nur 20 Minuten Pause und dann mussten wir noch einmal in den Wald. Es hat aber nicht lange gedauert, dann sind wir zum Abendessen gegangen. Es gab Pizza.

Dann sind wir in den Gruppenraum gegangen und haben ein bisschen über den Tag geredet und danach gab es noch ein Lagerfeuer und wir haben mit der Klasse 4 b Marshmallows geröstet. Anschließend haben wir im Gruppenraum Spiele gemacht, die Klasse 4 b hat uns noch zur Disco eingeladen. Danach sind wir in unsere Zimmer gegangen. Wir haben noch ein bisschen Quatsch gemacht und dann haben wir geschlafen.

Am dritten Tag haben wir gepackt und nach dem Frühstück sind wir wieder zurück gefahren.

Philipp – Niklas Kalinski

 

Auf der Schäfchen – Farm

Ich fand es gut, dass wir aus Schafswolle Filzbälle angefertigt haben. Sie waren nicht einfach weiß, sondern ganz bunt, denn wir durften uns die Farben selber aussuchen. Mein Ball ist aber ganz blau, denn Blau ist meine Lieblingsfarbe.

Natürlich gab es auch viele Schafe zu sehen. Aber das Beste waren die Bordercollies. Davon hatten sie zwei: einer war älter und einer jünger. Und jetzt wollt ihr bestimmt wissen, wie sie heißen: einer hieß Adam, der war der älteste und einer Bess und sie waren Bruder und Schwester.

Bordercollies sind ja englische Hunde und darum muss der Hundebesitzer die Befehle auf Englisch sagen, zum Beispiel „Hurry up!“ Ich kann auch Englisch, aber die Hunde hören nicht auf mich, sondern nur auf ihren Besitzer.

Lidija Mrkonijic

Ein Spiel zum Kennenlernen mit dem Waldführer
Eine kurze Rast im Wald
Herr und Frau Bassmann von der Schäfchenschule begrüßen uns
Die beiden Bordercollies Adam und Bess
Die Schafe werden auf die Weide getrieben
Bei der Herstellung der Filzbälle aus Schafswolle
Beim Filzen
Beim Filzen
Ein Picknick in der Schäfchenschule
Herr Bassmann begleitet uns ein Stück auf dem Weg zum Haus am Turm
Bevor es wieder in den Wald geht, können wir noch spielen
Noch ein letztes Foto von den Klassen 4a und 4b, bevor wir wieder nach Hause fahren

11.06.2009

Vom 3. bis 10. Juni besuchten unsere 3. und 4. Klassen die Ausstellung Bibel im Zelt.
Pascal Ceulaers schrieb darüber einen Bericht. Seine Mutter stellte Fotos zur Verfügung.
Eine Auswahl ist hier zu sehen.

 

Ausflug zur Ausstellung „Bibel im Zelt“

 

Am Dienstag, den 9.Juni. 2009 waren wir, die Klasse 4b, in der Ausstellung „Aufgeschlagen – Bibel im Zelt“ in der Kirche „Heilig Geist“ in Essen Karternberg. Im Eingangsbereich war ein kleines Café aufgebaut, in dem es Kekse und Getränke gab. Auf den Tischen standen auch kleine Gefäße mit Weihrauch und es duftete danach im ganzen Raum. Die Gemeindereferentin begrüßte uns und dann teilten wir uns in drei Gruppen auf. Jede Gruppe erkundete die Ausstellung mit einem Begleiter. Diese bestand aus mehreren kleinen Zelten, die innerhalb der Kirche aufgebaut waren. Jedes Zelt behandelte ein anderes Thema.

Zuerst besuchte meine Gruppe das Zelt der Offenbarung. Dort haben wir uns über die Geschichten mit Mose unterhalten. Wir konnten dann auch durch einen Holzrahmen sehen, der die auf eine Folie geschriebenen zehn Gebote einfasste. So konnten wir auf ein rotes Schild blicken, auf dem stand:  „Ich bin der, der ich bin. Ich bin der, ich bin da.“ Die Abkürzung dieses Textes ist „Jahwe“. Diesen Satz sagte Gott zu Mose, als er das heilige Land betrat und er den brennenden Dornbusch sah, der nicht verbrannte.

Im zweiten Zelt sollten wir uns aus vielen verschiedenen Karten mit Bildern von Jesus, die aussuchen, die uns am besten gefiel. Anschließend haben wir über die Bilder gesprochen.

Im dritten Zelt ging es um das letzte Abendmahl. Auf dem Boden lag ein Bild, auf dem Jesus mit seinen Jüngern im Kreis sitzt. Darauf lag ein kleiner Holzring, an dem viele Schnüre befestigt waren. Jedes Kind der Gruppe nahm sich nun ein Seil. Dann wurde ein Ball auf den Holzring gelegt und wir mussten nun versuchen, den Ring zu heben, ohne dass der Ball hinunter fällt. Unsere Gruppe schaffte es sogar, durch die Kirche zu laufen.

Im vierten Zelt haben wir uns mit dem Hohen Lied beschäftigt. Wir haben dort viele Kostbarkeiten, wie Weihrauch, Myrrhe, Zimt, Salböl, Narde, Granatapfel und Henna kennen gelernt. Außerdem gab es auch einen Baldachin, in dem die Juden heiraten. Das war ganz schön lustig.

Im nächsten Zelt waren unterschiedliche Bibeln, Schriftrollen und die Vorfahren des Papiers, Papyrus und Pergament, ausgestellt. Wir haben durch die hebräische Bibel erfahren, dass der Text von rechts nach links geschrieben wird und das Buch von hinten nach vorne gelesen wird. Anschließend durften wir unseren Namen in hebräischen Schriftzeichen auf ein kleines Stück Papyrus mit einer Feder und Tinte schreiben. Das war gar nicht so leicht. Wir mussten nämlich daran denken, in die andere Richtung zu schreiben, und haben erfahren, dass es in der hebräischen Schrift keine eigenen Zeichen für die Vokale gibt.

In einem weiteren Zelt haben wir kennen gelernt, was die Juden zum Passah-Fest essen und was sie für ihre verschiedenen Feste benötigen, wie z.B. ein Widderhorn, ein neunarmiger und ein siebenarmiger Kerzenleuchter. Es gab dort auch einen Tisch mit jüdischem Spielzeug.

Im nächsten Zelt haben wir erfahren, was die Juden zu Beten brauchen. Auf dem Kopf tragen sie immer eine kleine Kappe, an der Stirn und am linken Arm einen Gebetswürfel und einen breiten Schal. In diesem Zelt konnten wir, wie die Juden, auf einen kleinen Zettel eine Bitte schreiben und diesen in eine nachgebaute Klagemauer stecken.

Im letzten Zelt haben wir die Kleidung, jüdische Nahrungsmittel und das Salz des Toten Meeres kennen gelernt. Besonderes viel Spaß machte es, in die alten Gewänder des Orients zu schlüpfen.

Wir haben an diesem tollen Vormittag viel über die Bibel gelernt.

Pascal

 

24.04.2009

Aufsatz Klassenfahrt Eversberg von Felix, Pascal. Lisa und Celina

Die geheimnisvolle Schatzkarte  (Tag 1)

 

Wieder einmal war unsere Klasse 4b auf Klassenfahrt im Mathias Claudius Haus in Eversberg. Wir kamen an und alle freuten sich schon auf das Essen, das uns für 12.15 angekündigt wurde. Nach dem Mittagessen bezogen wir unsere Zimmer und hatten danach bis 14.00 Uhr Freizeit. Anschließend trafen wir uns mit allen Kindern und Lehrerinnen im Erdgeschoss. Dort waren wir mit unseren Leitern verabredet, die uns die nächsten Tage begleiten würden. Jenny und Phillip, so hießen sie. Erst einmal erklärten sie uns, was wir die nächsten zwei Tage erkunden würden. Wir bekamen eine Schatzkarte, auf der die nähere Umgebung aufgezeichnet war. Wir mussten einem mit Pfeilen auf der Karte gekennzeichneten Weg folgen. Und dann waren da immer diese roten Kreuze auf der Schatzkarte. Es waren Aufgaben, die man in Teamarbeit (Gemeinschaftsarbeit) lösen musste. Z.B.: Wo ist mein Huhn? Seildurchlauf usw.  Als wir fertig waren, machten wir einen Achskreis. Der Sinn besteht darin, so schnell wie möglich einen Kreis zu machen unter einer Bedingung: Man musste sich immer gleich aufstellen, wie am Anfang. Unsere Bestzeit lag bei acht Sekunden. Erst als keiner mehr eine Frage hatte, konnte es losgehen. Wir zogen uns an und liefen immer den Pfeilen auf der Schatzkarte hinterher und erreichten das erste Kreuz und damit auch die erste Aufgabe „Seildurchlauf“.  Als es schon 17.30 Uhr war, gingen wir zurück, weil es um 18.00 Uhr Abendessen gab. Nach dem Abendessen schlenderten wir zurück an die Stelle, an der wir aufgehört hatten. Inzwischen wurde es dunkel und der noch vor zwei Stunden helle, einladende Wald wurde zum kalten Geisterwald. Auf der geheimnisvollen Schatzkarte war ein Wald aufgezeichnet. Dort fanden wir dann Jenny, einen Bully und ein professionelles Lagerfeuer. Auf der Schatzkarte war in dem Wald, in dem wir waren, eine Aufgabe gekennzeichnet. Als wir erfahren haben, was wir mitten in der Nacht noch machen sollten, lief mir ein kalter Schauer über den Rücken. Wir mussten uns alleine oder zu zweit durch den dunklen Wald tasten, und wir konnten uns nur an Knickbändern orientieren. Danach machten wir Stockbrot, und als die meisten schon müde waren, konnten sie schon mit Frau Uhlenkotte zurück zur Jugendherberge gehen. Am Ende waren nur noch Lisa, Celina, Pascal und ich übrig. Wir fünf erzählten uns Geschichten und als es schon 23.30 Uhr war, durften wir im Kofferraum des Bullys zurück fahren, weil wir nur noch fünf Kinder waren. Als wir an der Jugendherberge angekommen waren, gingen alle direkt schlafen, denn es war ein anstrengender Tag.

Felix

 

Tag 2

 

Am nächsten Tag trafen wir uns um 8.30 Uhr im Frühstückssaal. Nach dem Essen versammelte sich die ganze Klasse im Gruppenraum. Philip kam mit zwei Gummihühnern in die Morgenrunde. Er erklärte uns das Spiel „Geflügelrally“. Nach einem weiteren Spiel gingen wir wieder der Schatzkarte nach in den Wald. Unser Weg führte steil bergauf. Oben angekommen bekam jeder ein Stück Regenrinne in die Hand gedrückt. Einhundert Meter weiter stellte Jenny einen Eimer auf den Weg, in den wir mit Hilfe der Rinnen eine kleine Kugel hinein befördern mussten.  Danach sind wir zehn Minuten gelaufen um zur nächsten Aufgabe zu gelangen. Dort stand wieder Jenny mit dem weißen Bully. Sie zurrte gerade ein paar Seile an den Bäumen fest. Vor uns befand sich ein Seilgarten, über den wir immer zu zweit balancieren mussten. Nach einer Stunde hatten wir aber dann  auch dieses Hindernis bewältigt. Als wir es dann auch geschafft hatten, dass alle in einem Fahrradschlauch steckten, durften wir endlich den Schatz suchen. Es dauerte nicht lange bis wir ihn gefunden hatten. Für jeden waren ein Kompass und ein Bonbon da. Wir machten uns auf den Weg zurück zur Jugendherberge. Dort machten wir uns schick für die Disco. Am nächsten Morgen reisten wir direkt nach dem Frühstück ab.

Diese Klassenfahrt werden wir nie vergessen!

Felix, Pascal, Lisa und Celina

 

Ilse, unser Klassentier

Ilse ist unser Klassentier.

Sie ist ein Igel und ist immer in unserer Klasse.

Sie hilft uns beim Lernen, z.B. bei den Vokabeln.

Wenn wir etwas basteln und sie es nicht mitbekommt,

schreiben wir ihr eine Anleitung.

Alina und Jana, 4a

Der Niederrhein

Der folgende Text stammt von Schülern der Klasse 4a.

 

Der Niederrhein

Bei Bonn verlässt der Rhein das Mittelgebirge. Sehr breit fließt der Rhein durch das Tiefland bis zum Meer. Diesen Flussabschnitt nennt man Niederrhein oder auch weites Land am Strom.

Fruchtbare Äcker und Weiden findet man rechts und links am Niederrhein wieder. Zahlreiche Städte entwickelten sich am Ufer. Am Niederrhein gibt es hauptsächlich Ackerbau und Gartenbau. Früher gab es Viehwirtschaft und Weidewirtschaft. Heute gibt es noch die typischen schwarz-weißen Rinder. Auch im Nachbarland Holland  werden verschiedene Gemüse- und Blumenarten in großen Gewächshäusern angebaut . Im Freien gibt es Salate, Zwiebeln, Lauch und fast alle Kohlarten: Weißkohl, Rotkohl, Wirsing, Blumenkohl. Viele Menschen fahren im Frühjahr aus dem Ruhrgebiet zum Niederrhein, weil es dort frischen Spargel auf dem Feld gibt. Blumen und Gemüse gvom Niederrhein gibt es auch sehr oft hier im Ruhrgebiet zu kaufen. Die Landwirte bringen ihre Produkte nach Straelen, wo  Versteigerungen in einer großen Halle stattfinden. Die Ware wird dort durch die Halle gefahren. Die ganze Zeit laufen Uhren von dem höchsten geforderten Zahlbetrag abwärts Richtung 0 €. Die Leute, die die Sachen kaufen möchten, drücken auf einen Knopf.  Wenn die Käufer auf Stop drücken, halten die Uhren an. Der angezeigte Betrag muss bezahlt werden.

In Duisburg gibt es einen sehr großen Binnenhafen. Dort werden Massengüter, Stückgüter und Container von Schiffen auf Lkws und Eisenbahnwaggons umgeladen.

Laura und Madita, 4a

Der Niederrhein

Die folgenden Aufsätze haben Schüler der Klasse 4b im Rahmen unserer Unterrichtsreihe zum Thema "Der Niederrhein" geschrieben.

 

Der Rheinlauf

Der Rhein entspringt auf dem St. Gotthardt in den Schweizer Alpen. Ab Bonn heißt er dann Niederrhein.

Früher änderte er seinen Flusslauf, weil er Kies, Sand und Geröll mitnahm. Diese Stoffe versperrten ihm dann den Weg und das Wasser wurde gestaut. Der Rhein suchte sich einen neuen Weg und das gestaute Wasser wird zum Altwasser. Heute wird der Fluss ausgebaggert damit er von Schiffen befahren werden kann. So werden auch am Rhein wohnende Menschen vor Hochwasser geschützt. Zum weiteren Schutz baut man Deiche. An den Rheinauen sind fruchtbare Äcker und Weiden.

Lisa-Marie Schermuly, 4b

 

Der Duisburger Hafen

Der Duisburger Hafen ist der größte Binnenhafen der Welt. Ein Binnenhafen ist ein Hafen, der im Landesinneren liegt. Der Hafen umfasst 43 km Kaianlagen und hat einzelne Anlegestellen, an denen verschiedene Güter verladen werden, wie z.B. Stückgüter (Waren in Verpackungen), Massengüter (Kohle, Schotter, usw.). Dann gibt es noch Container für Stückgüter. Sie werden eingesetzt, weil man sie auf ein Schiff, einen LKW, oder auf Eisenbahnwaggons verladen kann. Außerdem gibt es noch die Roll-On-/Roll-Off-Anlage. Sattelschlepper fahren auf das Schiff, setzen ihren Hänger ab, und fahren wieder heraus.
In einer witterungsunabhängigen Ladehalle kann auch bei Regen alles umgeladen werden. Es gibt Rhein-See-Schiffe, die nicht nur auf Flüssen, sondern auch in Küstennähe fahren können, z.B. nach London. Kanalverbindungen ermöglichen es sogar, dass man Waren quer durch Europa transportieren kann, ohne dass man sie in Rotterdam auf ein anderes Schiff, LKWs oder auf Eisenbahnwaggons umladen muss.

Felix Osebold, Thore Grigoleit, 4b

  

Landwirtschaft am Niederrhein

Wenn man am Niederrhein vorbei radelt, sieht man so weit das Auge reicht Gartenbau und Ackerbau.
Nach dem Tod des Bauern erhält jedes Kind den gleichen Anteil. So wird ein Hof immer kleiner. Der Vater muss aber seine Familie ernähren. Wenn er Ackerbau betreiben würde, könnte das Geld nicht reichen. Deswegen hat der Bauer ein Gewächshaus gebaut, um dort früher z.B. Erdbeeren anzubauen. So kann er einen höheren Preis verlangen, weil die Nachfrage groß und das Angebot relativ klein ist. 
Auf den Feldern helfen auch Kinder mit, weil Arbeiter teuer bezahlt werden müssen. Die Kinder erhalten dafür oft nur eine Taschengelderhöhung. In den Gewächshäusern werden Erdbeeren, Salat, Gerbera, Tomaten, Paprika und andere Gemüse- und Obstsorten angebaut.
Es gibt eine Genossenschaft, die ihren Hauptsitz in Straelen hat. Dort versammeln sich jeden Morgen Großhändler, die alles aufkaufen. Die Waren werden von Straelen aus u.a. auch zu uns ins Ruhrgebiet geliefert.
Die Waren werden dort versteigert. Eine Uhr läuft vom Höchstpreis rückwärts. Wer eine Ware kaufen möchte, drückt einen Knopf, wenn der Preis erreicht ist, den er bezahlen möchte. Die Uhr wird dann gestoppt.

Felix Osebold, Elina Pfeiffer, Pascal Ceulaers, 4b

April 2009

Klasse 2b

 

Im Rahmen des Wettbewerbs

"Tesalino und Tesalina und die Stromdiebe"

(Stiftung Lesen)

"haben die Kinder der Klasse 2b sehr viele Sachen von zu Hause mitgebracht, und sie haben sehr schöne Raumschiffe gebastelt."

(Alexander/Lara)

Klassenfahrt der Klasse 4 a nach Neuss Uedesheim

Text: Carolin Sahlmann, Klasse 4 a

Besuch in der Sparkasse Essen

Am Freitag, den 14.11.08 haben wir einen Ausflug in die Sparkasse Essen gemacht.

An diesem Tag war nämlich Kids Day, das heißt: Die Kinder gehen mit ihrer Klasse zu den Arbeitsplätzen der Väter.

 Als wir um 9:30 h ankamen, wurden wir nett von Martin Unterschemman begrüßt. Das alles passierte in der riesigen, modernen und prachtvollen Empfangshalle. Alle dachten, die Führung würde beginnen - und das tat sie auch.

Wir wurden als erstes in zwei Gruppen eingeteilt. Ich war mit Celina, Fabienne, Kati, Jessica, Pascal, Felix, Tim T., Marvin, Thore, Frederick, Justine, Valentina,…in einer Gruppe. Als erstes gingen wir zum Münzzähler. Das ist ein Gerät an dem man Münzen auf ein Brett legt und seine Kontonummer eingibt. Danach kann man das Brett umklappen und die Münzen fallen in das Gerät und werden automatisch gezählt. Daraufhin bekommt man eine Quittung, die man am Schalter abgibt. Der Betrag wird dem Konto gut geschrieben. Im Anschluss daran trafen wir uns wieder mit den anderen und lernten alle möglichen Automaten kennen, wie zum Beispiel einen, in dem man Scheine legen kann und sie als Münzen eingeschlagen in Papier wieder bekommt.

Daraufhin teilten wir uns wieder in zwei Gruppen und die anderen besichtigten den Münzzähler, wir aber besichtigten ein Überweisungsgerät. Danach gab es ein Erfrischungsgetränk an der Kaffebar.

 Als wir unsere Flaschen ausgetrunken hatten, liefen wir über eine Treppe, die zur Schaltzentrale führte. Dort klingelten wir an. Die Tür öffnete sich und wir wurden mit einem Megafon begrüßt: Der Mann rief: „Hände hoch!“ und dann ganz laut „Scherz!“

Die Männer erklärten uns, aber diesmal ohne Megafon, wie sie immer per Computer das Licht an – und ausschalten und noch vieles mehr…

Dann gingen wir wieder hoch in die Empfangshalle. Dort stand ein Mann, der uns später alles über die Börse erklärte und uns eine Börsengeschichte erzählte. Sie handelte von einem Bullen und einem Bären. Daraufhin bekam jeder eine Kappe und es wurde ein Foto geschossen.

Mein Vater freute sich bestimmt schon, denn der Besuch an seinem Arbeitsplatz stand bevor. Als wir dann alle vor seinem Schreibtisch standen, fing er an zu erzählen, was man in einer Woche in der Personalabteilung alles so macht.

Danach stellten wir noch ein paar Fragen und anschließend gingen wir in die Kantine und speisten gut. Als wir fertig waren, bekam jeder einen Jutebeutel mit einem Stoffelefanten, einem Sparschwein, einem Anstecker, einem Beutel und Traubenzucker. Wir bedankten uns und liefen zum Tresorraum. Dazu kamen die Leute vom Fernsehen.

Die Frau, die die Führung machte, zog die Tür auf. Alle sollten fragen, wie breit und wie schwer die Tür ist! Das alles geschah dreimal – wegen der Kamera.

Dann liefen wir in den Raum und Celina durfte ein Tresorfach öffnen. Darin waren lauter Gummibären. Anschließend wurde ich interviewt. Dann gab es noch ein Abschiedsgetränk.

Wir verließen die Sparkasse und fuhren zurück zur Schule.

Das war ein toller Ausflug!

Lisa-Marie aus der 4b

Dombesichtigung der Klasse 4 a

Text: Laura Göhl, Klasse 4a

Unser Besuch im Essener Dom

„Altfried – Mathilde – Felix. Der Essener Dom vom Mittelalter bis zur Gegenwart“

 (Projektwoche rund um den Essener Dom anlässlich des 50-jährigen Bistumsjubiläums)

 Am 4. 11. haben wir mit unserer Klasse den Essener Dom besucht. Im Innenhof haben wir Herrn Teuber getroffen, der uns an diesem Tag alles erklärt hat. Zuerst haben wir ausgemessen, wie groß die Kirche ist: 26 Schritte breit und vom Eingang bis zu den Altarstufen waren es 57 Schritte. Die Säulen sind so dick, dass wir 4 – 5 Kinder brauchten, um sie zu umfassen. Da haben wir sehr gestaunt. Ganz toll fanden wir, wie Herr Teuber die Höhe des Doms gemessen hat. Er hat einen Luftballon bis zur Decke steigen lassen, an der Schnur war nach jedem Meter ein Knoten und wir haben 13 Knoten gezählt, also ist der Dom 13 m hoch. Das mit dem Ballon war eine gute Idee! Danach sind wir zum Altar gegangen, 8 Stufen führen hinauf. Eigentlich kann man sonst nicht dahin, aber heute war eine Ausnahme. Der Altar ist aus Marmor und dahinter steht der Thron von unserem Bischof Felix Genn. Auf dem Thron ist sein Wappen zu sehen. Das haben wir abgemalt. Dann haben wir uns die Figuren von Cosmas und Damian angeschaut und die große Säule, die auch Teufelssäule heißt. Sie hat uns gut gefallen, weil sie so groß und schwer ist und weil wir die Geschichte so interessant finden. Zum Schluss hat uns Herr Teuber den Siebenarmigen Leuchter und die Goldene Madonna gezeigt. Beide sind schon 1000 Jahre alt. Uns hat der Besuch im Essener Dom gut gefallen und wir haben viel erlebt.

 (Klasse 3 a der Johann-Michael-Sailer-Schule in Essen-Schonnebeck)

 

Einzelne Kinderkommentare und Zeichnungen:

Diana Wagner:

Mir gefällt am besten der Ballon, der war das lustigste. Und das war clever, damit auszumessen, wie viel Meter es vom Boden bis zur Decke ist. Der Ballon ist vom Boden bis zur Decke hoch gestiegen. An der Schnur konnte man abzählen, wie viel Meter der Dom hoch ist und es sind 13 Meter.

 

 

 

 

 


Lidija Mrkonijic:

Mir hat der Luftballon gefallen. Und was ich gut fand an dem Ballon, war, dass er groß und bunt war. Wisst ihr, was man mit dem Ballon machen kann? Seht ihr diese Knoten? Die mussten wir zählen und als der Ballon an der Decke war, waren es 13 Knoten und das sind 13 m. So hoch ist der Dom. 

Marvin Smyrek:

Mir hat die Teufelssäule sehr gefallen und der Siebenarmige Leuchter, weil er so viele Kerzen hat.

 

© 2012 Johann-Michael-Sailer-Schule Essen