Die Johann-Michael-Sailer-Schule unterrichtet auf der Grundlage der für alle Grundschulen geltenden Richtlinien und Lehrpläne. Ihre besondere Aufgabe ist es, über den Religionsunterricht hinaus eine am katholischen Glauben orientierte Erziehung zu verwirklichen.
Die Johann-Michael-Sailer-Schule versteht sich als Schule, in der Menschen in christlichem Geist miteinander leben und lernen und in der Kinder den katholischen Glauben erfahren können. Sie leitet zu ökumenischem Denken und Handeln an und so zu Toleranz gegenüber Andersgläubigen.
Die Johann-Michael-Sailer-Schule geht mit den Kindern kleine Schritte der Hoffnung, um zu zeigen, wie nach der Botschaft Jesu durch persönliches Engagement und persönlichen Verzicht die Zukunft friedlich und menschenwürdig gestaltet werden kann. Sie sieht die Gefährdung der Schöpfung sowie Not und Ungerechtigkeit in der Welt als Herausforderung an. Dabei wird die Schöpfung als Werk Gottes deutlich gemacht und es werden Wege zu ihrer Bewahrung gezeigt. Das Schulleben der Johann-Michael-Sailer-Schule beinhaltet u. a. die Feier kirchlicher Feste, die Pflege religiöser Bräuche, den Umgang mit Symbolen und Zeichen des Glaubens, die Anleitung zu Stille und Besinnung, Singen und Beten sowie die regelmäßige Feier von Schulgottesdiensten.
Die Johann-Michael-Sailer-Schule setzt auf die gemeinsame Basis von Eltern, Lehrerinnen und Lehrern:
Eltern, die ihr Kind anmelden, bejahen damit die besondere Zielsetzung und bekenntnisgemäße Ausrichtung für ihr Kind. Lehrer und Lehrerinnen der Johann-Michael-Sailer-Schule müssen dem katholischen Bekenntnis angehören. Sie müssen bereit sein, im katholischen Sinne zu unterrichten und zu erziehen.